Zweitmeinung
Eine unabhängige Sicht auf Ihre aktuelle große Entscheidung. In 72 Stunden. Ohne Termin, ohne Anreise, ohne Angebotsprozess.
Sie schildern über einen strukturierten Fallbogen eine anstehende, wichtige Entscheidung.
Innerhalb von 72 Stunden erhalten Sie eine aufgezeichnete Einordnung, als Video, von etwa zwanzig Minuten, eine schriftliche Fassung zum Weiterreichen und drei Fragen, die in Ihrem Haus bisher niemand gestellt hat.
Der pauschale Preis 2.900 Euro netto je Fall. Kontingente gibt es ab drei Fällen.
Warum es dieses Angebot gibt
Nicht der Preis hält Unternehmen von Beratung ab.
Der Prozess tut es.
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Die meisten Fehlentscheidungen im Mittelstand und in größeren Unternehmen entstehen nicht aus Mangel an Verstand. Sie entstehen, weil in der entscheidenden Runde alle dieselben Dinge für selbstverständlich halten.
- Eine Annahme wird nicht geprüft, weil sie seit Jahren gilt.
- Ein Einwand wird in vier Sekunden abgeräumt, weil er unbequem ist.
- Eine Option wird verworfen, weil ein Vorhaben vor sieben Jahren scheiterte, und niemand fragt nach, woran es damals wirklich lag.
Dagegen hilft verlässlich ein Blick von außen. Nur wird der selten geholt, und zwar aus einem Grund, der mit Geld nichts zu tun hat.
Das Unternehmen kauft keine Beratung, weil es den Prozess fürchtet, nicht den Preis.
Erstgespräch, Angebot, Nachverhandlung, Kickoff, Terminfindung über vier Kalender, Reisekosten. Bis das steht, ist die Entscheidung längst gefallen. Dieses Angebot lässt den gesamten Prozess weg und liefert nur das, was Sie eigentlich wollten: eine Sicht von außen, schnell, unabhängig, unverstellt und ohne Anhang.
Was Sie bekommen
Vier Bestandteile, alle handgemacht.
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Eine Video-Aufzeichnung
Etwa zwanzig Minuten. Ich sage Ihnen, welche Dimensionen und Faktoren ich in Ihren Angaben lese, welche Punkte ich für die entscheidenden halte, was für Ihre bevorzugte Option spricht, und was ich an Ihrer Stelle täte.
Eine schriftliche Einordnung
Fünf bis sechs Seiten, jede Beobachtung mit Bezug auf Ihre eigene Angabe. Gedacht zum Weiterreichen an Geschäftsführung, Gesellschafter oder Beirat.
Drei ungestellte Fragen
Auf einer separaten Seite, ohne Zusammenhang formuliert, damit Sie diese Seite unverändert im Haus weitergeben können.
Eine Korrekturzusage
Habe ich einen Sachverhalt falsch gelesen, korrigiere ich ohne weitere Kosten.
Was dieses Angebot von Beratung unterscheidet
Sieben Unterschiede, von denen keiner den Preis betrifft.
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Es hat keinen Prozess
Kein Erstgespräch, keine Terminfindung, kein Angebot, keine Anreise, keine Nachverhandlung. Sie bestellen, Sie füllen aus, Sie erhalten. Der gesamte Vorgang kostet Sie fünfundvierzig Minuten Ihrer Zeit.
Es ist garantiert KI-frei
Es beruht auf meinem Erfahrungswissen aus über dreißig Jahren Business, auf meinem Blick aus verschiedenen Rollen und auf meinem erklärten Willen, Ihnen mit genau diesem Blick zu helfen.
Die Sicht ist nicht verhandelbar
Im Gespräch widersprechen Sie bei der ersten unbequemen Beobachtung, und ein höflicher Mensch weicht aus. Menschen tun das. Eine Aufzeichnung tut es nicht. Sie erhalten die unbequeme Stelle unbeschädigt, und genau dafür bezahlen Sie.
Die Fakten stammen von Ihnen
Ich argumentiere nicht mit Branchenstudien, die Sie ohnehin kennen. Jede Beobachtung verweist auf eine Ihrer eigenen Angaben, mit präzisem Verweis auf die Feldnummer im Fallbogen. Widerspruch bleibt möglich, aber er wird konkret.
Sie bekommen einen Blick, keinen Bericht
Ich arbeite in zwei Feldern, die selten zusammenkommen: als Unternehmens und Innovationsberater und als bildender Künstler. Vor einer Leinwand entscheidet man ständig, welche Fläche stehen bleibt und welche wieder verschwindet. Man lernt, die Stelle zu sehen, die nicht stimmt, bevor man begründen kann, warum.
Die Kapazität ist begrenzt
Höchstens drei Fälle je Woche. Ab dem vierten gleichen sich die Beobachtungen an, und dann wäre es ein Muster statt einer Sicht. Deshalb gibt es zeitweise eine Warteliste, und deshalb gibt es Kontingente mit Vorrang.
Ich zeige keine Referenzen
Weder mit Namen noch anonymisiert. Wer bei mir einen Fall einreicht, schildert die Lage in seinem Haus, die Widerstände und die eigene Unsicherheit. So etwas wird nicht zu Werbematerial. Das gilt auch für Sie und Ihren Fall.
Wofür es sich eignet
Für jede Entscheidung, die groß genug ist, um Ihnen den Schlaf zu kosten, und klar genug, um sie in einem Satz zu formulieren.
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Investition und Kapazität
Markteintritt oder neues Angebot
Innovation und Transformation
Nachhaltigkeit und Circular Economy
Rückzug, Einstellung, Schrumpfung
Personal, Führung, Besetzung
Organisation und Struktur
Preis und Portfolio
Partnerschaft, Zukauf, Verkauf
Technologie und Digitalisierung
Nachfolge und Eigentum
Alles, was in eine Beschlussvorlage soll
Was Sie nicht bekommen
Diese Liste ist ein wesentlicher Grund, warum das Angebot funktioniert.
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Diese Liste ist ein wesentlicher Grund, warum dieses Angebot funktioniert.
- Keine Entscheidung. Ich liefere eine Sicht, entscheiden tun Sie.
- Kein Gutachten und keine Rechts, Steuer oder Wirtschaftsprüfungsberatung.
- Keine eigenen Erhebungen. Ich spreche nicht mit Ihren Kunden, Ihren Mitarbeitenden oder Ihren Partnern.
- Keine Begleitung der Umsetzung. Wer Umsetzung anbietet, hat ein Interesse am Ergebnis seiner eigenen Einordnung.
- Keine ausführlichere Fassung gegen Aufpreis. Zwanzig Minuten sind die kürzeste Form, in der die Sache vollständig ist. Eine längere Fassung wäre nicht besser, nur länger.
Welche Fälle ich nicht annehme
In diesen Fällen erstatte ich binnen vierundzwanzig Stunden vollständig, ohne Diskussion.
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- Laufende oder angekündigte Rechtsstreitigkeiten in der Sache
- Fragen, die in Wahrheit ein Personalkonflikt sind
- Insolvenznähe, Sanierungsfall, akute Liquiditätskrise. Diese Lagen brauchen Begleitung, nicht eine Einordnung.
- Fälle, in denen der Absender nicht zur Weitergabe der Informationen befugt ist
- Fälle, die eine Fachprüfung verlangen statt einer Sicht, etwa eine Unternehmensbewertung oder ein technisches Machbarkeitsurteil
So läuft es
Drei Schritte, drei Tage, keine Termine.
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Schritt 1. Sie füllen den Fallbogen aus
Elf Abschnitte und rund fünfundvierzig Minuten Zeitbedarf. Nehmen Sie sich diese Zeit ungestört. Der Fallbogen fragt nach Ihrer Entscheidung, Ihren Optionen, Ihren Annahmen, Ihrer Vorgeschichte und danach, welche Antwort Sie von mir erwarten und welche Sie ärgern würde.
Anmerkung: „Viele Kunden berichten, dass ihnen bereits beim Ausfüllen etwas auffällt. Das ist kein Zufall. Die Fragen sind bewusst so gebaut.“
Schritt 2. Ich lese, denke nach und spreche
Ich lese Ihre Angaben zweimal, mit einer Nacht Abstand dazwischen. Am nächsten Morgen spreche ich die Einordnung in einem Durchlauf ein und schreibe anschließend auch die schriftliche Fassung.
Schritt 3. Sie erhalten alles binnen 72 Stunden
Gerechnet in Werktagen, ab vollständigem Eingang. Die Aufzeichnung ist dreißig Tage abrufbar, die schriftliche Fassung erhalten Sie als PDF. Damit ist der Vorgang abgeschlossen. Es folgt meinerseits kein Nachfassen, kein Angebot, keine Einladung zu einem Gespräch.
Preise
Ein Preis je Fall, öffentlich sichtbar. Kontingente sichern Vorrang in einer begrenzten Kapazität.
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Zur Bestellung reicht es einfach dieses Formular auszufüllen:
Einzelfall
2.900 €
ein Fall
Bearbeitung nach Reihenfolge des Eingangs, bei Warteliste entsprechend später.
Dreier Kontingent
7.800 €
2.600 € je Fall
Drei Fälle, zwölf Monate Laufzeit. Bearbeitung ohne Warteliste.
Sechser Kontingent
14.400 €
2.400 € je Fall
Sechs Fälle, achtzehn Monate Laufzeit. Vorrang und feste Zusage von maximal 72 Stunden.
Jahres Kontingent
26.400 €
2.200 € je Fall
Zwölf Fälle, zwölf Monate Laufzeit. Zusage von max. 48 Stunden.
Zu den Kontingenten
- Innerhalb Ihres Hauses frei übertragbar. Jede Person mit Entscheidungsbefugnis darf einen Fall einreichen, nicht nur der Besteller.
- Abgelehnte Fälle zählen nicht gegen Ihr Kontingent.
- Nicht verbrauchte Fälle verfallen mit Ablauf der Laufzeit. Eine einmalige Verlängerung um drei Monate erhalten Sie formlos und ohne Begründung.
- Nicht auf andere Unternehmen übertragbar, auch nicht auf verbundene.
Zuschläge
Eilfall, Auslieferung in 24 Stunden | plus 50 Prozent | Nur nach Verfügbarkeit, weil er einen anderen Fall verdrängt. |
Zweiter Fall zur selben Sache | halber Preis | Wenn sich die Lage nach Ihrer Entscheidung wesentlich geändert hat. |
Einordnung auf Englisch | plus 20 Prozent | Auf Wunsch, mit derselben Frist. |
Zahlung
Vorkasse per Rechnung direkt nach der Bestellung. Die Frist von 72 Stunden beginnt mit vollständigem Eingang von Fallbogen und Zahlung, gerechnet in Werktagen. Keine Bestellnummernpflicht, kein Lieferantenformular, kein Einkaufsprozess. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer.
Ein Beispiel, damit Sie es vor sich sehen
Der folgende Fall ist erfunden. Echte Fälle zeige ich grundsätzlich nicht, auch nicht anonymisiert.
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Ein Maschinenbauer mit tausend Mitarbeitenden entscheidet über eine exklusive Kooperation mit einem Sensorhersteller. Volumen 4,2 Millionen Euro, die Frist gesetzt durch die Befristung eines Angebots. Der Geschäftsführer Technik gibt seine eigene Sicherheit mit fünfundsechzig Prozent an.
- Vier Punkte, die gegen seine bevorzugte Option sprechen, hat er selbst aufgeschrieben. In der Beschlussvorlage, über die der Beirat abstimmen soll, kommt keiner davon vor.
- Der Einwand des Betriebsrats zur Leistungsbewertung wurde in vier Sekunden abgeräumt, obwohl er selbst notiert, dass im Dreischichtbetrieb jede Maschinenkennzahl zugleich eine Schichtkennzahl ist.
- Der Erlösteil der Begründung stützt sich auf drei belegte Kundenaussagen von hundertvierzig.
- Eine Alternative wurde nicht sachlich verworfen, sondern wegen eines gescheiterten Projekts von 2019. Und er hält selbst fest, dass Rabatt und Entwicklungsbudget seine Präferenz erzeugen, nicht die Sache.
Die Einordnung zeigt: In der Vorlage stecken nicht eine, sondern drei Entscheidungen, mit drei verschiedenen Fristen, drei Entscheidern und drei sehr verschiedenen Risiken. Der Rabatt hält sie zusammen.
Warum gibt es kein Vorgespräch?
Weil ein Vorgespräch meine Sicht mit Ihrer abgleichen würde, bevor ich sie gebildet habe. Genau davon haben Sie in Ihrem Haus schon genug. Der Fallbogen ersetzt das Gespräch vollständig. Fehlt eine Angabe, frage ich einmal schriftlich nach.
2900 Euro für zwanzig Video-Minuten?
Sie bezahlen nicht zwanzig Produktionsminuten. Sie bezahlen, dass jemand von außen Ihr Vorhaben zwei Tage lang unvoreingenommen gelesen hat und Ihnen anschließend sagt, was er sieht, ohne Rücksicht darauf, ob es Ihnen gefällt. Bei einer Entscheidung über eine 4,2 Million Euro sind das 0,069 Prozent.
Wie viel Zeit kostet uns das?
Fünfundvierzig Minuten für das Ausfüllen des Fallbogen, zwanzig Minuten für das Ansehen meiner Aufzeichnung. Mehr nicht. Keine Termine, keine Vorbereitung, keine Nacharbeit.
Was, wenn wir Ihnen nicht alles schreiben wollen?
Dann schreiben Sie es nicht. Sie können unter Feld I3 ausdrücklich einen Bereich benennen, den ich nicht kommentieren soll, etwa Gesellschafterverhältnisse oder einzelne Personen. Ich halte diese Grenze ein. Halte ich einen ausgeschlossenen Punkt für entscheidungsrelevant, sage ich Ihnen das, ohne ihn zu kommentieren.
Wer sieht unsere Angaben?
Nur ich. Vertraulichkeit gilt immer, beidseitig und unbefristet. Ihre Angaben werden niemals als Referenz verwendet, auch nicht anonymisiert. Anlagen und Aufzeichnung werden spätestens nach sechs Monaten vollständig gelöscht.
Wer bekommt die Aufzeichnung zu sehen?
Der Kreis, den Sie im Fallbogen selbst festlegen. Nur Sie, die Geschäftsführung, der Gesellschafterkreis, der erweiterte Führungskreis oder z.B. der Beirat. Berührt eine Bemerkung einen Bereich, den Sie als vertraulich benannt haben, erhalten Sie diese getrennt und ausschließlich persönlich.
Können wir die Aufzeichnung im Beirat zeigen?
Ja, wenn Sie den Beirat im Fallbogen als Empfänger benannt haben. Viele Kunden nutzen stattdessen die Seite mit den drei Fragen, weil sie ohne weiteren Zusammenhang funktioniert.
Und wenn uns die Einordnung nicht gefällt?
Habe ich einen Sachverhalt falsch gelesen, korrigiere ich ohne weitere Kosten. Passt Ihr Fall nicht zu diesem Format, erstatte ich vollständig. Was ich nicht anbiete, ist eine Erstattung, weil Ihnen die Sicht nicht gefallen hat. Eine Zweitmeinung, die bei Widerspruch zurückgenommen wird, ist keine.
Können wir Rückfragen stellen?
Zu Sachverhalten jederzeit, das gehört zur Korrekturzusage. Was es nicht gibt, ist ein Nachgespräch zur Diskussion der Einordnung. Das wäre wieder ein Termin, und Termine sind genau das, was dieses Format weglässt.
Machen Sie danach auch die Umsetzung?
Nein. Wer die Umsetzung verkauft, hat ein Interesse am Ergebnis seiner eigenen Einordnung. Sie sollen mir glauben können, dass mir, in diesem Format, gleichgültig ist, wie Sie entscheiden.
Wie schnell geht es wirklich?
Innerhalb von 72 Werktagsstunden ab vollständigem Eingang. Bei Kontingenten mit Vorrang schneller. Wenn ich die Frist nicht halte, erstatte ich den Fall vollständig, ohne dass Sie darum bitten müssen.